Soziales
Stadtteilbüro Auwiesen nur bis 2011 gesichert: Grüne Linz fordern garantierten Weiterbestand und Ausbau weiterer Stadtteilbüros
Grüne Sozialsprecherin Ursula Roschger: „Dass sich Land und Stadt Linz auf eine gemeinsame Finanzierung geeinigt haben, ist sehr erfreulich. Um ein gemeinsames Miteinander in allen Stadtteilen Stadt weiterhin zu gewährleisten, wären allerdings noch weitere Stadtteilbüros dringend notwendig.
Dass das Stadtteilbüro „View“ in Auwiesen weitergeführt wird, hat die OÖ. Landesregierung Anfang Februar beschlossen. Von den 85.000 Euro Gesamtkosten übernimmt das Land OÖ 60.000 Euro, die Stadt trägt 25.000 Euro bei.
Dass die Finanzierung vom zuständigen Landesrat Ackerl allerdings nur bis zum Jahr 2011 fix zugesagt wurde, erinnert dabei leider auch an das Stadtteilbüro in der Solar City, dass vor wenigen Jahren wieder geschlossen wurde“, so die Grüne Sozialsprecherin Ursula Roschger. „Wir fordern daher den garantierten Weiterbestand des Stadtteilbüros in Auwiesen über das Jahr 2011 hinaus. Zusätzlich muss die Stadt noch geeignete Büros und Räumlichkeiten, um die Arbeit fortsetzen zu können“.
Wie wichtig solche Stadtteilbüros sind, zeigt sich besonders im urbanen Raum, wo natürlich Konfliktfelder im Zusammenleben zum Vorschein treten können. In verschiedenen Stadtteilen gibt es neben gemeinsamen Netzwerken auch verschiedene Bevölkerungsgruppen, die unverbunden nebeneinander leben. „Ein friedliches Miteinander in den Linzer Stadtteilen sollte daher oberstes Prinzip der politischen Verantwortlichen sein“, fordert Roschger dringend mehr soziales Engagement ein.
Bereits 2008 forderten die Grünen Linz, für das Andreas-Hofer-Platz-Viertel ein Pilotprojekt zu erarbeiten, um durch aktive Stadtteilarbeit die Integration aller BürgerInnen zu verbessern. Aus finanziellen Gründen wurde dieses Projekt aber nicht realisiert. „Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss die Stadt jedoch dafür Sorge tragen, dass durch Schließung von Sozialeinrichtungen weder Arbeitsplätze, noch der soziale Zusammenhalt in der Stadt gefährdet werden“, so Roschger.