Mobilität
Jahreskarten-Tarifdiskussion bei den Linz-Linien: Aufsichtsrat soll sich auch über Halbjahreskarten Gedanken machen
Halbjahreskarten für die Winterzeit als spezielles Angebot für Linzer RadfahrerInnen, für die Radfahren im Spätherbst und Winter zu kalt und zu gefährlich ist – Weitere Attraktivierungsmaßnahme für den Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel
In der letzten Gemeinderatssitzung im November hat der Gemeinderat mit den Stimmen der Grünen, FPÖ und ÖVP eine Resolution an die Linz Linien beschlossen, Jahreskarten für den Öffentlichen Verkehr – analog zu dem Wiener Modell – ehestmöglich auf 365 Euro zu senken. Damit soll das Fahren mit Öffentlichen Verkehrsmitteln für einen Euro pro Tag ermöglicht werden.
„Nachdem Geschäftsführer Erich Haider nun angekündigt hat, den Beschluss des Gemeinderats jetzt seitens der Linz Linien zu beraten, und über verschiedene Tarifmodelle zu diskutieren, kommt Bewegung in die Sache“, freut sich die Grüne Klubobfrau und Linz-Linien Aufsichtsratsmitglied Gerda Lenger. Wir wollen die anstehende Tarif-Diskussion auch dafür nutzen, über zusätzliche Tarifmodelle zur weiteren Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs zu diskutieren. Ich denke dabei an eine Halbjahreskarten für die Winterzeit, die speziell den Linzer RadfahrerInnen entgegen kommen könnte, für die es im Spätherbst und Winter zu kalt und zu gefährlich ist, sich in der Stadt mit dem Rad fortzubewegen. Eine Halbjahreskarte von Oktober bis März wäre dafür anzudenken.
„In der nächsten Aufsichtsratssitzung am 16. Jänner werde ich daher einbringen, diese Halbjahreskarten-Idee, die die Grünen schon seit Jahren vorschlagen, zu diskutieren. Jede Maßnahme, die eine weitere Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs darstellt und mehr Menschen zum Umstieg auf Bus und Bim bewegt, wäre zu begrüßen“, so Lenger.