Mobilität
Einstellung der Mühlkreisbahn wäre katastrophaler verkehrspolitischer Rückschritt für Linz!
Grüne Klubobfrau Gerda Lenger: „Eine attraktivierte Mühlkreisbahn in Verbindung mit einer zweiten Schienenachse zum Linzer Hauptbahnhof ist unentbehrlich für ein leistungsfähiges Schienenverkehrsnetz im Großraum Linz“.
„Der derzeitige schlechte Zustand der Mühlkreisbahn und die daraus folgende geringe Auslastung ist das Resultat einer jahrelangen Vernachlässigung dieser für den Großraum Linz unentbehrlichen Regionalbahn“, stellt die Grüne Klubobfrau Gerda Lenger fest.
22 Langsamfahrstrecken mit einer Gesamtlänge von 7 Kilometern sowie nach wie vor unzählige ungesicherte Eisenbahnkreuzungen sind der Grund für eine absolut fahrgastfeindliche Fahrzeit von 1 Stunde und 44 Minuten von Aigen-Schlägl nach Linz-Urfahr. Während die Mühlkreisbahn im Jahr 2009 immerhin noch rund 5000 Fahrgäste täglich nach Linz befördert hat, berichten PendlerInnen seit geraumer Zeit von deutlichen Rückgängen bei den Fahrgästen.
„Der Mühlkreisbahn droht daher die Einstellung – ein für den Großraum Linz katastrophaler verkehrspolitischer Rückschritt, der im Gegensatz zu allen Klimaschutzzielen steht“, so Lenger. „Eine attraktivierte Mühlkreisbahn in Verbindung mit einer zweiten Schienenachse zum Linzer Hauptbahnhof ist unentbehrlich für ein leistungsfähiges Schienenverkehrsnetz im Großraum Linz. Mit 40 Millionen Euro könnte die Mühlkreisbahn attraktiviert und beschleunigt und damit die Fahrzeit um mehr als eine halbe Stunde verringert werden. Die Bahn würde damit für die PendlerInnen nach Linz wieder eine konkurrenzfähige Alternative zum Auto“.
Die Grünen Linz bringen im nächsten Gemeinderat am Donnerstag einen Dringlichkeitsantrag ein, um die zuständige Bundesministerin Bures aufzufordern, umgehend die notwendigen Schritte für den Erhalt und die Sanierung sowie Attraktivierung der Mühlkreisbahn in die Wege zu leiten, um eine nachhaltige zukunftsfähige Mobilität für den Großraum Linz sicherzustellen.