Kommunalpolitik
Linz soll Einführung einer eigenen Domain-Endung „.linz“ prüfen!
Eigene Endungen im Internet ab nächstem Jahr möglich – Linz sollte sich diese Chance, modernes Erscheinungsbild zu stärken und Marke Linz weltweit zu positionieren, nicht entgehen lassen
Zu Beginn des nächsten Jahres wird durch die ICANN („Internet Corporation for Assigned Names and Numbers“) ein Bewerbungsprozess um neue Top-Level-Domains durchgeführt. Damit wird es für Organisationen möglich sein, über eigene spezifische Top-Level-Domains wie bisher beispielsweise „.at“, „.com“ oder „.org“ zu verfügen. Die Vergabe steht auch Länder und Kommunen offen.
„Gerade für die Stadt Linz wäre eine eigene Top-Level-Domain besonders attraktiv, um ihr Erscheinungsbild als moderne Stadt zu stärken und die Marke „Linz“ auch weltweit zu positionieren“, so Grün-Gemeinderat Michael Svoboda. Institutionen aus verschiedensten Bereichen ebenso wie Privatpersonen könnten damit ihre Internetauftritte um einen wesentlichen lokalen Bezug erweitern. Denkbar wären künftig etwa Internetadressen wie aec.linz oder auch universitaet.linz.
„Wir wollen daher in der nächsten Gemeinderatssitzung am Donnerstag mit einer Resolution die IKT Linz GmbH ersuchen, die Kosten und den möglichen Nutzen durch eine Einführung, Nutzung und Weitervergabe einer solchen eigenen Domainendung zu prüfen. Hinsichtlich der anfallenden Kosten wären mögliche Einnahmen durch die Weitervergabe dieser Domains an Unternehmen oder auch eine Kooperation mit der Partnerstadt Linz am Rhein zu überlegen Die Stadt Linz sollte sich diese Chance, die auch ein Zusammenwirken im virtuellen Raum verdeutlichen kann, wirklich nicht entgehen lassen“, ist sich Svoboda sicher.