Frauen 

Frauen

Zentrales Ziel der GRÜNEN ist die volle Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Statistiken, Studien und die Realität zeigen, dass wir davon heute noch ein gutes Stück entfernt sind. Zum Beispiel verdienen Frauen deutlich weniger als Männer. Auch in Linz ist das Einkommen von Frauen bei ganzjähriger Vollbeschäftigung um 27,3 % geringer als das der Männer.

Um allen Frauen und Männern volle und selbstbestimmte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu gewährleisten, braucht es neben einer Bewusstseinsänderung vor allem konkrete politische Maßnahmen in allen Handlungsbereichen und auf allen Handlungsebenen. Das bedeutet Gleichstellungspolitik als Querschnittsmaterie in allen Politikfeldern genauso wie offensive Frauenpolitik, die bestehende Benachteiligungen benennt und entsprechende Fördermaßnahmen ergreift. Viele der notwendigen Maßnahmen, wie etwa die Einführung eines einkommensabhängigen Karenzgeldes fallen in die Zuständigkeit des Bundes, der Länder oder bedürfen einer gesamteuropäischen Lösung. Auf Gemeinde-Ebene gibt es beginnend mit Bewusstseinsbildung wichtige Handlungsansätze etwa im Bereich der vorschulischen Bildung oder der gezielten Steuerung von Subventionen.

Die GRÜNEN wollen in den kommenden sechs Jahren Folgendes erreichen:

  • Frauenstadträtin: Frauen- und Gleichstellungspolitik wird ein Aufgabenbereich im Stadtsenat.
  • Deutliche Erhöhung des Projektbudgets für das Linzer Frauenbüro auf 200.000 Euro für bewusstseinsbildende und gleichstellungsfördernde Maßnahmen.
    Drei zusätzliche Mitarbeiterinnen im Linzer Frauenbüro.
  • Frauenkulturfestival.
  • Linzer Frauen- und Gleichstellungsbericht: die regelmäßige Erhebung der Ist-Situation ist notwendige Basis für die Weiterentwicklung der Linzer Gleichstellungspolitik.
  • Betriebliche Frauenförderung: die Stadt Linz stellt jährlich 200.000 Euro für die Erstellung betrieblicher Frauenförderungspläne zur Verfügung.
  • Die Stadt Linz als vorbildliche Arbeitgeberin - Gendertraining als bewusstseinsbildende Maßnahme in die Dienstausbildung.
  • Frauenförderung: Die im Eigentum der Stadt befindlichen Betriebe und der Magistrat erarbeiten einen Bericht, der Gehaltsstruktur nach Geschlecht sowie die geschlechtsspezifische Verteilung hinsichtlich Teilzeit, Vollzeit, Lehrberufen, Weiterbildung und Führungspositionen darlegt. Darauf aufbauend wird ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet, wie bestehende Benachteiligungen beseitigt  werden.