Bildung
StRin Schobesberger: Neue Mittelschule – Bedauerliche Erstreaktionen von Bund und Land!
Bildungsministerin Schmid macht heute mit dem Format „Dialog mit der Ministerin“ in Linz Halt. „Die Dialogbereitschaft der Ministerin zum Thema ‚Neue Mittelschulen’ in Oberösterreich ist allerdings recht dürftig“, kommentiert Bildungsstadträtin Mag.a Eva Schobesberger die Haltung der Ministerin, die, aktuellen Meldungen zufolge, zusätzliche Standorte für die Neue Mittelschule in Linz nach wie vor ausschließt.
Ähnlich bedauerlich die aktuellen Erstreaktionen des Landes OÖ: „Wir werden alle Schulen bei ihrer Schulentwicklung unterstützen und niemanden im Stich lassen“ hieß es noch am 27. Jänner von LRin Mag.a Doris Hummer, „doch die aktuellen Kommentare der OÖ Bildungslandesrätin sind als eine klare Absage des konstruktiven Lösungsvorschlages der Stadt Linz, zu verstehen“ stellt die Linzer Bildungsstadträtin Eva Schobesberger fest. Dennoch erhofft sich Schobesberger vom morgigen, persönlichen Termin mit Landesrätin Hummer eine gute und lösungsorientierte Diskussionsbasis.
Lösungsvorschlag der Landeshauptstadt
Damit die Einbeziehung der fünf, vom Bund abgelehnten Linzer Hauptschulen in den Schulversuch „Neue Mittelschule“ nach § 7a Schulorganisationsgesetz nicht an der Finanzierung scheitert, haben Bildungsreferentin Mag.a Eva Schobesberger und Finanzreferent Johann Mayr vorgeschlagen, die Finanzierung von je sechs AHS-geprüften LehrerInnenstunden pro Klasse für die abgelehnten fünf Hauptschulen zu sichern. Konkret sieht dieser Vorschlag eine Drittelfinanzierung von Stadt, Land OÖ und Unter-richtsministerium bzw. Landesschulrat für OÖ vor.