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Donnerstag, 6. Juli 2023

Zwei junge Wanderfalken erfolgreich im Botanischen Garten ausgewildert

Zwei weitere verletzte Jungvögel werden nächste Woche folgen

Zwei junge Wanderfalken, ein Männchen und ein Weibchen, sind in der Greifvogel- und Eulenschutzstation OAW des Naturschutzbundes Oberösterreich erfolgreich gesund gepflegt worden. Das Männchen wurde am Messegelände Wels verletzt und abgemagert aufgefunden, das Weibchen in der Linzer Industriezeile. Durch die sachgerechte Pflege konnte das männliche Tier von 520 Gramm auf 685 Gramm, das weibliche Tier von 505 Gramm auf 820 Gramm aufgepäppelt werden.

Da sie das Fluggewicht erreicht haben und die Verletzungen ausgeheilt sind, wurden sie am Dienstag, 4. Juli, von Mitarbeiter:innen der Naturkundlichen Station erfolgreich im Botanischen Garten Linz ausgewildert. Sie werden sich nun auf die Suche nach einem neuen Revier machen. „Zwei weitere Tiere werden voraussichtlich nächste Woche soweit sein. Großer Dank gilt dem Naturschutzbund OÖ, der die Greifvogel- und Eulenschutzstation OAW betreibt und die verletzten Vögel gesund pflegt“, so die zuständige Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Das schnellste Tier auf Erden

Der Wanderfalke (Falco peregrinus) zählt zu den größten Vertretern seiner Gattung und ist mit etwa 320 km/h Sturzgeschwindigkeit das schnellste Tier auf Erden. Seine Nahrung besteht vorwiegend aus fliegenden Kleinvogelarten, in der Regel Haustauben, Stare, Drosseln, Limikolen, Lachmöwen und Fledermäuse die er entweder von einer erhöhten Ansitzwarte aus oder aus hohem Kreisflug jagt.

Wanderfalken sind Felsbrüter und bewohnen gebirgige Landschaften und Steilküsten. In letzter Zeit findet man sie auch immer wieder in Städten, insbesondere in Industrieanlagen wie unter anderem im Fernheizkraftwerk, wo zwei weitere Jungvögel verletzt aufgefunden worden sind. Bis zu ihrer Auswilderung im Botanischen Garten werden auch sie in der Greifvogel- und Eulenschutzstation OAW des Naturschutzbundes Oberösterreich aufgezogen und gestärkt.

Textquelle: Stadt Linz
Foto: Reinhard Osterkorn-OAW

 

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