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Montag, 18. September 2023

Nächtliche Sozialarbeit verstärken

Awareness-Teams an beliebten Fortgeh-Hotspots junger Menschen einsetzen

Junge Nachtschwärmer:innen, die im öffentlichen Raum feiern, sind gerade an Wochenenden fester Bestandteil der Linzer Fortgeh-Kultur. Die gute Stimmung wird aber immer wieder durch Konfliktsituationen getrübt. Um eine sichere und niederschwellige Fortgehkultur zu gewährleisten, machen die Grünen in der kommenden Gemeinderatssitzung die Einführung von Awareness-Teams zum Thema.

Diese mobilen Einheiten sollen als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen und auch deeskalierend eingreifen. „In Wien haben sich Awareness-Teams längst bewährt und wären auch in unserer Stadt eine wichtige Verstärkung der nächtlichen Sozialarbeit“, setzt sich der Grüne Jugendsprecher Tomislav Pilipović für die Prüfung eines derartigen Angebotes in Linz ein.      

Vielfältige Aufgaben

Informieren, vermitteln, sensibilisieren, deeskalieren: Als Ansprech- und Vermittlungspersonen sollen die Awareness-Teams dazu beitragen, dass die zumeist jungen Nachtschwärmer:innen unbeschwert feiern können.

„Linz ist großteils ein sicheres Pflaster zum Fortgehen. Dennoch steigt das Konfliktpotential, je mehr Menschen auf begrenztem Raum zusammenkommen und je länger der Tag bzw. die Nacht wird. Deshalb wäre es wichtig, wenn in solchen Fällen rasch kompetente Ansprechpartner:innen eingreifen könnten, um eine schlimmere Eskalation zu verhindern, bevor es dazu kommt, dass Blaulichtorganisationen einschreiten müssen“, macht Pilipović die Vorteile von Awareness-Teams deutlich. Eingesetzt werden sollen diese in Linz vor allem an den bekannten Ausgeh-Hotspots wie der Donaulände und der Altstadt.

Verlagerung der Fortgehkultur

In Wien stehen die Teams im Sommer den Menschen jeweils freitags, samstags und vor Feiertagen zwischen 19 und 4 Uhr zur Seite. „Gerade bei jungen Menschen hat sich die Fortgehkultur in den vergangenen Jahren vermehrt ins Freie verlagert. Auf diese Entwicklung sollte die Stadt mit dem Ausbau der nächtlichen Sozialarbeit reagieren, damit der öffentliche Raum von allen Nutzer:innen als konsumfreier Ort der Begegnung und des Verweilens genutzt werden kann und junge Menschen sorgenfrei feiern können“, so der Jugendsprecher der Grünen Linz.    

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