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Weitere negative Westring-Stellungnahme: Zerstörungen und Betriebsauswirkungen auch an Bruckner Uni erwartet, Westring immer teurer!
Grüne Klubobfrau Gerda Lenger: „Die Asfinag-Stellungnahme zu den Bau-Auswirkungen auf die geplante Bruckner-Uni zeigt nicht nur, dass der Bau des Westrings immer teurer wird, sondern ist auch ein weiteres Indiz dafür, dass der Westring-Nordteil tatsächlich kommt. Schäden und Auswirkungen auf alle anderen Gebäude beim Süd- und Nordteil wurden bis heute noch gar nicht untersucht!
Grüne Klubobfrau Gerda Lenger: „Die Asfinag-Stellungnahme zu den Bau-Auswirkungen auf die geplante Bruckner-Uni zeigt nicht nur, dass der Bau des Westrings immer teurer wird, sondern ist auch ein weiteres Indiz dafür, dass der Westring-Nordteil tatsächlich kommt. Schäden und Auswirkungen auf alle anderen Gebäude beim Süd- und Nordteil wurden bis heute noch gar nicht untersucht!
Laut Stellungnahme der Asfinag ist während der Sprengarbeiten auch an der Bruckner-Uni auf dem ehemaligen Schloss-Hagen-Gelände mit Schäden zu rechnen. „Wenn sogar Zerstörungen an einem neu zu errichtenden Gebäude zu erwarten sind, dann sind erst Recht Schäden an bereits bestehenden Gebäuden zu befürchten“, so Lenger.
Betroffen wären hier sämtliche Wohnhäuser und sonstige Gebäude entlang der Tunneltrasse von Süd-und Nordteil, unter anderem z.B. Bergschlössl, Stadion, Martinskirche, Pöstlingbergkirche oder Petrinum. Die Asfinag empfiehlt in der Stellungnahme betreffend den Bau der Bruckneruni dringend, im Zuge der weiteren Planungen einen erschütterungstechnischen Gutachter zu bestellen. „Ich fordere daher im Sinne des "gleichen Rechts für alle" von der Asfinag ein solches Gutachten für sämtliche vom Bau der Westring-Autobahn betroffenen Bauwerke. Ohne entsprechende technische/bauliche Maßnahmen im Vorfeld und ohne Beweissicherung ist sonst im Zuge allfälliger Schäden an Bauwerken mit unzähligen Klagen und langwierigen Gerichtsprozessen zu Lasten der geschädigten EigentümerInnen zu rechnen“, so Lenger.
Die Asfinag rechnet bereits „in jedem Fall mit Mehrkosten“: „Durch Sondermaßnahmen können die Sprengerschütterungen reduziert werden, dies bedeutet aber in jedem Fall Mehrkosten im Tunnelbau für die ASFINAG. Da zum Anrainerschutz Nachtarbeitsverbote verhängt werden können, der Schutz des Universitätsbetriebes aber Einschränkungen bei Tag fordern würde, kann es hier zu problematischen Situationen kommen, in jedem Falle aber zu einer Erhöhung der Baukosten für die ASFINAG“, so die Stellungnahme.
„Neben der vernichtenden Stellungnahme des Lebensministeriums zeigt auch die hier vorliegende Asfinag-Stellungnahme einmal mehr auf, wie sehr der Westring neben den ausufernden Kosten die Lebensqualität in Linz zerstören würde. Ein sofortiger Stopp und die alternative Umsetzung innovativer öffentlicher Verkehrsprojekte sind das Gebot der Stunde“, so Lenger.